Arztpraxis

Schwerpunktpraxis für die ganzheitliche Behandlung von Stresserkrankungen

Die meisten Erkrankungen und Beschwerden auf Grund derer eine allgemeinmedizinische Sprechstunde aufgesucht wird, sind stressbedingt. Stress kann einerseits aus dem beruflichen Umfeld resultieren, häufig spielen aber auch familiäre und soziale Aspekte sowie grundsätzliche Einstellungen eines Patienten eine Rolle. Die so entstandenen Beschwerden (wie z.B. Magenschmerzen­-„es schlägt etwas auf den Magen“, Kopfschmerzen-„bereitet Kopfzerbrechen“, Schlafstörungen-„raubt den Schlaf“ etc.) können auf mehreren Ebenen behandelt werden. Zunächst kann ein Medikament (Magen-, Schmerz-, bzw. Schlafmittel) genommen werden, um erste Beschwerden zu lindern. Um jedoch weiter zugrunde liegende Ursachen zu behandeln, welche die vegetativ-regulative Ebene mit einschließen, sind naturheilkundliche Methoden besonders geeignet. Darüber hinaus ist es in vielen Fällen unabdingbar, auch die zugrunde liegenden psychischen Faktoren zu verstehen und zu behandeln. Für einen längerfristigen Therapieerfolg ist daher in vielen Fällen zusätzlich ein gesprächsorientierter, therapeutischer Ansatz notwendig.

In unserer Praxis werden deshalb bei der Stressbehandlung alle unterschiedlichen Ebenen angesprochen und berücksichtigt. Zentral ist dabei ein individuell erstellter Therapieplan, der die Bedürfnisse und Motivationen des Patienten einschließt. Durch die Entwicklung persönlicher Strategien im Umgang mit Stress können Ziele besser erreicht und Therapien deutlich erfolgreicher sein.

Die medizinische Anwendung der Meditation erfolgt durch die MBSR-Methode („mindfulness-based stress reduction“ nach Prof. Kabat-Zinn). In der Praxis können einfache Grundtechniken erlernt werden, die dann in externen Kursen vertieft werden können. Die Meditation nach der MBSR-Methode wird zunehmend auch in der klinischen Praxis eingesetzt. Durch universitäre Forschungsarbeiten konnte die große Wirksamkeit dieser Methode wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen werden. Dabei wurde gezeigt, dass sich die Hirnstruktur bereits nach zweimonatiger Übungspraxis positiv verändert.